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https://www.duolingo.com/profile/QF75T5Ft

Übersetzungsrichtung Fremsprache zu Muttersprache

Wieso ist eigentlich im Spanischkurs für Deutsche die Übersetzungsrichtung zu 90% Fremdsprache zu Muttersprache? Ich möchte doch Spanisch lernen, da fände ich es sinnvoll, Spanisch zu antworten bzw. Spanisch zu schreiben. Es wäre nicht nur anpruchsvoller, es würde meiner Meinung nach auch mehr hängen bleiben.

February 12, 2018

9 Kommentare


https://www.duolingo.com/profile/Jussel11

Es gibt viele Leute, die deshalb einfach den umgekehrten Kurs auch bearbeiten. Mach das doch auch!


https://www.duolingo.com/profile/Max.Em

Eine bis zwei Fragen aus 20 ist von Deutsch nach Spanisch. Das ist ziemlich lächerlich. Ich mache auch ein paar "Reversbäume", aber dabei muss man auf Hör- und Sprechübungen verzichten und die Multiple-Choice-Fragen sind auch nicht sehr sinnvoll. Der Anteil der Fragen wurde vor gar nicht so lange Zeit geändert. Ich finde das kontraproduktiv. Sollten eher 50% sein statt 5 bis 10. Begründet wird das so, dass sonst die Nutzer nicht dabei bleiben.


https://www.duolingo.com/profile/QF75T5Ft

Ich habe auch das Gefühl, dass man es nicht so schwer machen will. Oft sind die Fragen, wo man spanisch schreiben muss, die Wörter, die einfach sind, weil sie zum Beispiel dem Deutschen ähneln. Oder sie kommen direkt nach der umgekehrten Übersetzungsrichtung des gleichen Satzes. Hatte auch gehofft, dass im Laufe der Zeit der Spanisch-Anteil höher wird. Das ist aber bisher gefühlt nicht der Fall.


https://www.duolingo.com/profile/Dirk858585

Das ist mir so direkt ja noch gar nicht direkt aufgefallen, ist evtl. in den verschiedenen Lektionen auch unterschiedlich. Gefühlt habe ich viele Sätze/Fragmente in beiden Richtungen schreiben müssen, wenn ich aktuell mal "mitzähle", habe ich gerade ein ähnliches Bild. Andererseits weiß ich auch, das DL mich ständig mit berechtigtem "Achte auf die Akzente" nervt - scheint also doch ein bissl spanisch schreiben dabei zu sein.


https://www.duolingo.com/profile/Valentina991261

Ich empfinde das auch als sehr großes Manko. Die Bedeutung der spanischen Wendungen zu erkennen, manchmal auch zu erraten, ist leicht, aber sie richtig wiederzugeben eine Herausforderung. Das sollte viel mehr geübt werden! Ich habe eigentlich gehofft, dass die "Deutsch-zu-Spanisch-Übungen" mit der Zeit mehr werden. Aber die Postings machen mich wenig zuversichtlich.


https://www.duolingo.com/profile/duomashy

Am Anfang muss man ja irgendwie, am besten unterhaltsam, das Vokabular aufbauen, um dann nach und nach auch eigene Sätze konstruieren zu können. Insofern ist es wie immer im Leben: Alles hat seine Vor- UND Nachteile. Da Duolingo ja möglichst vielen unterschiedlichen Leuten das Sprachenlernen (mit Spaß) ermöglichen und erleichtern soll, müssen sich die Übungen natürlich auch an Teilnehmer richten (können), die nicht ganz so enthusiastisch bei der Sache sind. Für diese Zielgruppe sind die hier kritisierten Übungen natürlich erst einmal sinnvoll.

Ich habe gerade mal einen Selbstversuch (allerdings in "Spanish from English") gemacht: Beim Stärken bekannter Inhalte ohne Timer bekam ich beim ersten Mal 3/20 Freitext-Aufgaben in der Richtung EN>ES und beim zweiten Mal 2/20. Also 12,5% im Schnitt. Beim Üben gegen die Stoppuhr bin ich leider nicht bis zum Ende der Lektion gekommen (auch wegen des Mitzählens; ich hatte vergessen, dass man sich am Ende ja eine Zusammenfassung anschauen kann). Hier habe 0/10 Freitext-Aufgaben in der Richtung EN>ES erhalten. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass diese Art der Aufgaben (mir) immer gegen Ende der Übung gestellt werden.

Ob das repräsentativ ist, weiß ich nicht und kann es auch nicht behaupten. Ich würde jedem raten, einfach mal selbst zu zählen, ob diese Angaben repräsentativ sind. Im Übrigen gilt: Wer viel übt, erhält auch - absolut betrachtet - mehr dieser Übungen!

Darüber hinaus ist es natürlich schade, dass man die Schwierigkeit oder die Zusammenstellung einer Übung nicht - innerhalb einer Bandbreite - selbst wählen kann.


https://www.duolingo.com/profile/Rick980111

Ich finde auch, dass zuviel in Richtung Muttersprache gearbeitet wird. Zudem wird man dadurch leichtsinnig, weil es einem sehr leicht fällt. Und: manchmal ist der Computer schon sehr pingelig. ein Beispiel: tener un perro= einen Hund haben. Meine Übersetzung "einen Hund halten" war falsch. Auf der anderen Seite: schreibe ich ein Wort falsch, ist das nur ei n Tippfehler, obwohl ich wirklich nicht genau weiß, wie man es schreibt. Irgendwie inkonsequent!


https://www.duolingo.com/profile/e6Kv10fM

Dem kann ich mich nur anschließen. Bei italienisch für englisch Sprachige ist das Verhältnis besser. Überhaupt scheint das Angebot für englischsprachige wesentlich umfangreicher zu sein. Für englischsprachige, die spanisch lernen wollen gibt es auch Dialogangebote und Hörverstehensübungen.

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